Close Menu
    Facebook
    Facebook
    Astronomie, Kosmos & Universum verstehen | Sterndenkend
    • Home
    • Fundamental Concepts
      • Astrophysik & Kosmos
      • Physikalische & Theoretische Grundlagen
      • Himmelsmechanik & Beobachtungskonzepte
      • Stellar Evolution
    • Celestial Objects
      • Sterne und ihre Entwicklung
      • Planeten & Kleinkörper
      • Kosmische Phänomene
      • The Sun
    • Galaxies & Cosmic
      • Großräumige kosmische Strukturen
      • Galaxien: Aufbau
      • Cosmology & The Universe
    • Über uns
    • Kontakt
    Astronomie, Kosmos & Universum verstehen | Sterndenkend
    Home»Galaxies & Cosmic»Großräumige kosmische Strukturen
    Großräumige kosmische Strukturen

    Gibt Es Wirklich Absolut Nichts In Den Kosmischen Voids?

    Jurica SinkoBy Jurica SinkoSeptember 25, 2025
    Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Eine riesige fast leere Region im Weltraum die zeigt was in kosmischen Voids ist

    Wenn wir in den Nachthimmel schauen, suchen unsere Augen das Licht. Sterne, Planeten, das ferne Leuchten von Galaxien. Wir konzentrieren uns auf die Materie. Aber was ist mit der Dunkelheit dazwischen? Mit diesen riesigen, scheinbar leeren Flecken? Im größten Maßstab, den wir uns vorstellen können, ist das Universum ein gewaltiges kosmisches Netz. Doch zwischen den leuchtenden Fäden aus Galaxien liegen unfassbare Leerräume – die kosmischen Voids. Diese Blasen der Finsternis provozieren eine einfache, aber tiefgreifende Frage: Was ist in kosmischen Voids wirklich los? Ist da nichts? Rein gar nichts?

    Die Antwort darauf ist komplizierter und weit spannender als ein schlichtes „Ja“ oder „Nein“. Diese Voids, die fast das gesamte Volumen des Kosmos einnehmen, sind keine perfekten Vakua. Überhaupt nicht. Sie sind die stillen, dunklen Ozeane des Universums. Und wir fangen gerade erst an, ihre Geheimnisse zu lüften. Wer in diese Tiefen blickt, stellt alles infrage: die Natur der Dunklen Energie, das Schicksal von Galaxien und die grundlegende Architektur unserer Realität. Kommen Sie mit. Die Reise führt in die größten und leersten Gegenden, die wir kennen.

    Mehr aus Großräumige kosmische Strukturen Kategorie

    Galaxien der Lokalen Gruppe

    Galaktischen Filamente Im Kosmischen Netz

    Inhaltsverzeichnis

    Toggle
    • Die Wichtigsten Erkenntnisse
    • Wie sieht das Universum im Großen und Ganzen eigentlich aus?
      • Was genau ist dieses „kosmische Netz“?
    • Was sind diese riesigen „Löcher“ im kosmischen Netz?
      • Wie riesig sind diese kosmischen Voids wirklich?
    • Aber wenn sie „leer“ sind, was ist in kosmischen Voids denn nun wirklich drin?
      • Findet man dort wirklich überhaupt keine Galaxien?
      • Spukt dort die Dunkle Materie herum?
      • Ist Dunkle Energie in den Voids stärker?
      • Gibt es Überbleibsel vom Urknall?
    • Wie können wir überhaupt wissen, was in diesen dunklen Weiten vor sich geht?
    • Warum sind diese scheinbar leeren Räume für uns so wichtig?
      • Können Voids uns etwas über die Dunkle Energie verraten?
      • Beeinflussen sie, wie sich Galaxien entwickeln?
    • Ein Ozean voller Möglichkeiten
    • Häufig gestellte Fragen – Was ist in Kosmischen Voids
      • Wie können Wissenschaftler wissen, was in den Voids vor sich geht, wenn sie fast unsichtbar sind?
      • Was befindet sich in den kosmischen Voids, wenn sie nicht vollständig leer sind?
      • Wie groß sind kosmische Voids und was macht sie so beeindruckend?
      • Was sind kosmische Voids und warum sind sie wichtig für das Verständnis des Universums?

    Die Wichtigsten Erkenntnisse

    • Keineswegs leer: Voids sind zwar die leersten Regionen, enthalten aber immer noch Spuren von Dunkler Materie, vereinzelte Galaxien und Elementarteilchen.
    • Die Herrschaft der Dunklen Energie: Wo Materie rar ist, dominiert die Dunkle Energie. Ihre abstoßende Kraft macht Voids zu perfekten Laboren für ihre Erforschung.
    • Galaxien in Isolation: Die wenigen Galaxien in Voids entwickeln sich ungestört. Sie sind einzigartige Zeitkapseln, die uns die ursprüngliche Galaxienentstehung zeigen.
    • Der Schlüssel zum Ganzen: Um das kosmische Netz und die Expansion des Universums zu verstehen, müssen wir die Voids verstehen. Sie sind entscheidend.

    Wie sieht das Universum im Großen und Ganzen eigentlich aus?

    Zoomen wir gedanklich aus. Weit raus. Vorbei am Sonnensystem, hinaus aus der Milchstraße, bis unsere Heimatgalaxie nur noch ein winziger Lichtpunkt unter Milliarden ist. Man könnte meinen, diese Milliarden Galaxien wären chaotisch im All verteilt wie Staubkörner. Aber das Gegenteil ist der Fall.

    Es herrscht Ordnung.

    Sie formen die größte bekannte Struktur überhaupt: das kosmische Netz. Denken Sie an ein dreidimensionales Spinnennetz. Dichte Knotenpunkte – die Galaxienhaufen – sind durch lange, dünne Fäden aus Gas und Galaxien miteinander verbunden. Unsere Milchstraße? Sie sitzt in einem dieser Filamente. Doch was füllt den Raum zwischen den Fäden? Leere. Eine gewaltige, kaum fassbare Leere. Genau das sind die kosmischen Voids.

    Was genau ist dieses „kosmische Netz“?

    Warum hat sich das Universum so geordnet? Die Antwort ist simpel: Schwerkraft. Über Äonen hinweg hat sie ihre Arbeit getan. Direkt nach dem Urknall war die Materie fast perfekt gleichmäßig verteilt. Aber eben nur fast. Es gab winzige, zufällige Dichteschwankungen. Und die Schwerkraft verstärkte diese Unterschiede gnadenlos.

    Denken Sie an Wassertropfen an einer Fensterscheibe. Langsam ziehen sie sich an, fließen zu größeren Rinnsalen zusammen und lassen trockenere Stellen zurück. Im Kosmos lief es ähnlich ab:

    • Regionen mit etwas mehr Masse hatten eine stärkere Anziehungskraft. Sie sammelten immer mehr Materie ein und formten so die Galaxien und Filamente, die wir heute sehen.
    • Regionen mit etwas weniger Masse verloren diesen Wettstreit. Ihre Materie wurde abgesaugt, und sie wurden immer leerer und größer.

    Diese leergefegten Bereiche sind die Voids. Sie sind kein Zufallsprodukt oder eine nachträgliche Lücke. Sie sind das Fundament. Das Netz und die Voids sind untrennbar miteinander verbunden, geboren aus denselben winzigen Unterschieden am Anbeginn der Zeit.

    Was sind diese riesigen „Löcher“ im kosmischen Netz?

    Kosmische Voids sind also die gigantischen, unterdichten Blasen zwischen den Filamenten. Das Wort „Void“ oder „Leere“ führt dabei leicht in die Irre. Für Astronomen bedeutet „leer“ nicht „absolut nichts drin“. Es bedeutet nur, dass die Materiedichte dramatisch unter dem kosmischen Durchschnitt liegt – meist weniger als ein Zehntel davon.

    Stellen Sie es sich wie ein Satellitenbild der Erde bei Nacht vor. Die hellen Lichterketten der Autobahnen und die gleißenden Stadtzentren sind die Filamente und Galaxienhaufen. Die Voids sind die riesigen, dunklen Landstriche dazwischen. Es mag dort ein paar einsame Lichter geben, aber im Großen und Ganzen herrscht Finsternis. Sie sind das kosmische Outback.

    Und diese Leerräume sind keine perfekten Kugeln. Sie drücken aneinander, werden von Filamenten umschlossen und bilden so eine schaumartige Struktur. Die Galaxien existieren sozusagen auf den Wänden dieser kosmischen Seifenblasen.

    Wie riesig sind diese kosmischen Voids wirklich?

    Ihre Dimensionen sind schlichtweg überwältigend. Ein typischer Void misst etwa 100 Millionen Lichtjahre im Durchmesser. Zum Vergleich: Unsere gesamte Milchstraße ist nur 100.000 Lichtjahre groß. Man müsste tausend Milchstraßen aneinanderreihen, nur um einen durchschnittlichen Void zu durchqueren.

    Und das ist erst der Anfang.

    Es gibt auch Supervoids. Der Eridanus-Supervoid, der größte bekannte seiner Art, erstreckt sich über eine unfassbare Milliarde Lichtjahre. Wäre unsere Milchstraße eine Münze, hätte dieser Supervoid die Größe von Nordamerika. Ein Lichtstrahl bräuchte eine Milliarde Jahre, um ihn zu durchqueren. Bei dieser Skala fragt man sich unweigerlich: Kann etwas so Großes wirklich fast leer sein?

    Aber wenn sie „leer“ sind, was ist in kosmischen Voids denn nun wirklich drin?

    Jetzt wird es spannend. „Leer“ ist relativ. Verglichen mit einem dichten Galaxienhaufen ist ein Void ein Nichts. Aber in der Sprache des Kosmos ist dieses Nichts immer noch etwas. Voids sind nicht tot. Sie sind erfüllt von einem kosmischen Flüstern, von den Echos des Anfangs und von unsichtbaren Kräften, die alles regieren.

    Stellen Sie sich keinen leeren Raum vor, sondern einen unvorstellbar dünnen Nebel. Einen Nebel, so fein, dass Sie Millionen von Lichtjahren reisen müssten, um auch nur eine Handvoll Atome zu finden. Doch dieser Nebel existiert. Und seine Zusammensetzung verrät uns eine Menge.

    Findet man dort wirklich überhaupt keine Galaxien?

    Doch, aber sie sind extrem selten. Gelegentlich entsteht eine Galaxie in einem Void oder verirrt sich dorthin. Astronomen lieben diese „Void-Galaxien“. Sie sind etwas Besonderes.

    Ihre extreme Isolation bedeutet eine ungestörte Entwicklung. Keine Zusammenstöße mit Nachbarn, keine gravitativen Störungen, kaum Nachschub an frischem Gas für die Sternentstehung. Viele dieser Galaxien sehen daher makellos und ursprünglich aus, oft sind es kleine, gasreiche Zwerggalaxien. Sie sind wie lebende Fossilien, die uns zeigen, wie Galaxien ganz am Anfang ausgesehen haben mögen, konserviert in der stillen Weite der Leere.

    Spukt dort die Dunkle Materie herum?

    Und wie. Die Schwerkraft hat zwar den größten Teil der Dunklen Materie zusammen mit der sichtbaren Materie in die Filamente gezogen, aber Reste sind geblieben. Ein feiner, unsichtbarer Schleier aus Dunkler Materie durchzieht auch die Voids. Die Dichte ist verschwindend gering. Doch weil die Voids so unermesslich groß sind, macht die Dunkle Materie in ihnen immer noch einen gewaltigen Teil der Gesamtmasse des Universums aus.

    Man kann sich die Dunkle Materie als das grundlegende Gerüst des Kosmos vorstellen. Die Filamente sind die dicken Knochen, während die Voids von einem hauchdünnen, unsichtbaren Bindegewebe durchzogen sind. Dieses Gewebe ist schwach, aber es ist da.

    Ist Dunkle Energie in den Voids stärker?

    Hier liegt einer der faszinierendsten Aspekte. Dunkle Energie ist keine Materie. Sie ist eine Eigenschaft des Raumes selbst, eine abstoßende Kraft, die der Schwerkraft entgegenwirkt und das Universum immer schneller auseinandertreibt. Sie ist überall.

    Der entscheidende Unterschied ist: In den dichten Galaxienhaufen hält die geballte Schwerkraft der Materie dagegen. In den Voids aber gibt es kaum Materie. Die Schwerkraft ist dort extrem schwach. Die Dunkle Energie hat hier freies Spiel.

    Ihre abstoßende Kraft dominiert völlig und bläht das Raumzeitgefüge in den Voids aktiv auf. Voids werden also nicht nur leerer, sie wachsen. Sie sind die wahren Motoren der beschleunigten Expansion unseres Universums.

    Gibt es Überbleibsel vom Urknall?

    Ja, die Voids sind voll davon. Sie sind durchtränkt von den ältesten Teilchen und der ältesten Strahlung, die es gibt. Allen voran:

    • Photonen: Das Nachglühen des Urknalls, die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung, füllt jeden Kubikzentimeter des Raumes – auch in den Voids.
    • Neutrinos: Ein Ozean aus „Geisterteilchen“, der kosmische Neutrinohintergrund, schwirrt ebenfalls seit Anbeginn der Zeit durch das All und interagiert kaum mit irgendetwas.

    Daneben könnten sich dort weitere exotische und hypothetische Teilchen tummeln. Die Voids sind gefüllt mit den fundamentalsten Bausteinen der Realität.

    Wie können wir überhaupt wissen, was in diesen dunklen Weiten vor sich geht?

    Eine berechtigte Frage. Wie blickt man in etwas hinein, das fast unsichtbar ist? Astronomen tun dies nicht direkt. Sie nutzen clevere, indirekte Methoden und beobachten die Auswirkungen der Leere auf das Licht, das sie durchquert.

    Eine Schlüsseltechnologie sind Himmelsdurchmusterungen. Projekte wie der Sloan Digital Sky Survey (SDSS) haben die Positionen von Millionen von Galaxien vermessen. Trägt man diese in eine 3D-Karte ein, tritt das kosmische Netz hervor. Und die Lücken im Netz sind die Voids. Man findet sie, indem man kartiert, wo nichts ist.

    Eine andere Methode nutzt das Licht des Urknalls. Wenn die Photonen der Hintergrundstrahlung einen riesigen Supervoid durchqueren, verlieren sie durch die dominante Dunkle Energie einen winzigen Bruchteil ihrer Energie. Für uns sieht das wie ein „kalter Fleck“ am Himmel aus. Die Suche nach diesen kalten Flecken ist wie die Suche nach den Schatten unsichtbarer Berge.

    Warum sind diese scheinbar leeren Räume für uns so wichtig?

    Man könnte annehmen, die Action findet in den leuchtenden Filamenten statt. Aber die Voids könnten der Schlüssel zu den größten Rätseln der Physik sein. Ihre Stärke liegt in ihrer Einfachheit.

    Galaxienhaufen sind chaotisch. Unzählige Kräfte wirken durcheinander. Voids hingegen sind physikalisch „sauber“. Die wenigen Effekte dort können klar und isoliert untersucht werden. Sie sind perfekte natürliche Laboratorien, größer als wir sie je bauen könnten.

    Können Voids uns etwas über die Dunkle Energie verraten?

    Sie sind unsere beste Chance. Weil die Dunkle Energie in den Voids so ungehindert wirkt, sind ihre Effekte dort am deutlichsten. Durch die präzise Vermessung der Form, Größe und Wachstumsrate von Voids können Kosmologen die Eigenschaften der Dunklen Energie bestimmen wie nirgendwo sonst.

    Ist ihre Stärke konstant oder verändert sie sich mit der Zeit? Die Antworten könnten in der Art und Weise verborgen sein, wie Voids das Licht auf seiner Milliarden Jahre langen Reise durch das Universum beeinflussen.

    Beeinflussen sie, wie sich Galaxien entwickeln?

    Absolut. Die isolierten Void-Galaxien sind das perfekte Kontrollexperiment. Was passiert mit einer Galaxie, wenn man sie in Ruhe lässt? Indem wir sie mit ihren Verwandten in den kosmischen „Städten“ vergleichen, lernen wir, welche Eigenschaften angeboren und welche durch die Umwelt geprägt sind. Diese einsamen Wanderer erzählen uns die grundlegendste Geschichte der galaktischen Evolution.

    Ein Ozean voller Möglichkeiten

    Die kosmischen Voids sind also alles andere als „nichts“. Sie wurden lange übersehen, weil sie dunkel sind, aber sie machen den größten Teil des Universums aus.

    Sie sind keine passiven Lücken, sondern aktive, wachsende Bestandteile des Kosmos, in denen die fundamentalsten Kräfte der Natur regieren. Die Dunkle Energie treibt sie an, die Dunkle Materie gibt ihnen eine unsichtbare Form, und die Echos des Urknalls durchdringen sie. Die Frage „Was ist in kosmischen Voids?“ führt uns zu einer tiefen Erkenntnis: Ihre Faszination liegt nicht in der Abwesenheit von Dingen, sondern in der Anwesenheit der subtilsten Zutaten des Universums in ihrer reinsten Form.

    Das Nichts ist in Wahrheit ein Ozean. Ein dunkler, stiller Ozean, der die größten Geheimnisse des Kosmos birgt.

    Häufig gestellte Fragen – Was ist in Kosmischen Voids

    Eine fast vollkommene Leere mit vereinzelten Gaswolken die zeigt was in kosmischen Voids ist

    Wie können Wissenschaftler wissen, was in den Voids vor sich geht, wenn sie fast unsichtbar sind?

    Wissenschaftler verwenden indirekte Methoden wie Himmelsdurchmusterungen, bei denen die Positionen zahlreicher Galaxien vermessen werden, um das kosmische Netz und die Voids zu kartieren. Zusätzlich analysieren sie die Effekte der Voids auf das Licht der Hintergrundstrahlung, zum Beispiel durch kalte Flecken, die entstehen, wenn das Licht die Voids durchquert, um Rückschlüsse auf deren Eigenschaften zu ziehen.

    Was befindet sich in den kosmischen Voids, wenn sie nicht vollständig leer sind?

    Obwohl sie als „leer“ bezeichnet werden, enthalten Voids minimale Mengen an Dunkler Materie, vereinzelt Galaxien, Photonenteilchen der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung und neutrinoartige Teilchen sowie möglicherweise exotische, theoretisch vorhergesagte Partikel. Galaxien in Voids sind sehr selten, aber jene, die dort vorkommen, sind oft kleine, gasreiche Zwerggalaxien, die die ursprüngliche Galaxienentwicklung widerspiegeln.

    Wie groß sind kosmische Voids und was macht sie so beeindruckend?

    Typische Voids haben einen Durchmesser von etwa 100 Millionen Lichtjahren, während Supervoids wie der Eridanus-Supervoid sich über eine Milliarde Lichtjahre erstrecken. Diese enorme Größe macht sie zu den größten bekannten Strukturen im Kosmos und wirft die Frage auf, wie so große, fast leere Räume überhaupt existieren können.

    Was sind kosmische Voids und warum sind sie wichtig für das Verständnis des Universums?

    Kosmische Voids sind riesige, leere Räume im Universum zwischen den filigranen Fäden des kosmischen Netzes, die meist nur wenig Materie enthalten. Sie sind wichtig, weil sie uns einzigartige Einblicke in die dunkle Energie, Dunkle Materie und die Grundarchitektur des Universums ermöglichen. Da sie minimalen Einfluss durch galaktische Massen haben, dienen sie als natürliche Laboratorien für die Untersuchung fundamentaler physikalischer Kräfte.

    author avatar
    Jurica Sinko
    Angetrieben von einer lebenslangen Faszination für die Sterne, wurde eine neue Idee geboren: die größten Fragen des Universums zu erforschen. In einer Welt, die oft vom Alltäglichen bestimmt wird, ist diese Webseite eine Einladung, den Blick wieder nach oben zu richten. Es ist ein Ort, um die Wunder des Kosmos gemeinsam zu entdecken und die Wissenschaft dahinter zu verstehen.
    See Full Bio
    social network icon social network icon
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

    Related Posts

    Was Sind Die Galaktischen Filamente Im Kosmischen Netz?

    September 25, 2025

    Welche Galaxien Gehören Zu Unserer Lokalen Gruppe Im All?

    September 25, 2025

    Was Ist Unsere Kosmische Heimat, Der Virgo-Superhaufen?

    September 25, 2025

    Laniakea: Wie Bewegt Sich Alles In Diesem Superhaufen?

    September 25, 2025
    Sterne und ihre Entwicklung

    Was bleibt Nach Einer Supernova Eigentlich Wirklich Übrig?

    By Jurica SinkoAugust 28, 20250

    Stellen Sie sich das gewaltigste Feuerwerk des Kosmos vor. Unvorstellbar hell. Ein einzelner Stern explodiert…

    Physikalische & Theoretische Grundlagen

    Wie Hilft Spektrometrie Bei Der Suche Nach Exoplaneten?

    By Jurica SinkoSeptember 4, 20250

    Der Nachthimmel. Schon immer hat er mich in seinen Bann gezogen. Ich kann mich noch…

    Facebook
    • Home
    • Kontakt
    • Über uns
    • Datenschutzerklärung
    • Sitemap
    © 2025 Sterndenkend.de

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.