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    Galaxien: Aufbau

    Entstehung irregulärer Galaxien: Wenn Galaxien kollidieren

    Jurica SinkoBy Jurica SinkoOktober 21, 2025
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    Entstehung irregulärer Galaxien

    Schließen Sie für einen Moment die Augen und denken Sie an eine „Galaxie“. Was sehen Sie? Wahrscheinlich eine majestätische, fast schon unverschämt perfekte Spirale, die sich wie ein kosmischer Strudel dreht. Vielleicht unsere eigene Milchstraße. Oder Sie stellen sich einen riesigen, ruhigen, fast schon meditativen Ball aus Milliarden alter Sterne vor, eine sogenannte elliptische Galaxie. Das sind die Vorzeigemitglieder des Universums, die „ordentlichen“ Bürger des Kosmos.

    Aber das Universum ist nicht immer ordentlich.

    Tatsächlich ist der Kosmos oft wild, unvorhersehbar und geradezu chaotisch. Weit abseits dieser Postkartenmotive gibt es eine ganze Klasse von kosmischen Außenseitern: die irregulären Galaxien. Sie sind die Rebellen, die Punks der galaktischen Gesellschaft. Sie besitzen keine klare Struktur, keine erkennbare Symmetrie, keinen definierten Plan.

    Doch wie kommt es zu dieser faszinierenden Unordnung? Was wirft eine Billion Sonnenmassen derart aus der Bahn? Die Entstehung irregulärer Galaxien ist eine der dramatischsten und aufschlussreichsten Geschichten, die das Universum zu erzählen hat. Es ist eine Geschichte von unvorstellbarer Schwerkraft, von kreativem Chaos und, ja, von kosmischen Kollisionen von Angesicht zu Angesicht.

    Diese Galaxien sind keine „Fehler“ im System. Im Gegenteil, sie sind ein entscheidender und unvermeidlicher Teil der kosmischen Evolution. Ihre bloße Existenz verrät uns, dass das Universum kein statisches Museum ist, sondern eine dynamische und manchmal brutal gewalttätige Arena. Hier treffen sich Galaxien, interagieren, ringen miteinander und verändern sich für immer. Begleiten Sie uns auf eine Reise, um zu verstehen, wie aus Ordnung dieses kreative Chaos entsteht.

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    Inhaltsverzeichnis

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    • Wichtige Erkenntnisse (Key Takeaways)
    • Was genau ist eine „irreguläre Galaxie“ eigentlich?
      • Gibt es denn verschiedene Arten von „irregulär“?
    • Warum sind nicht alle Galaxien geordnete Spiralen oder Ellipsen?
    • Galaxienkollisionen: Ein kosmisches Ballett der Zerstörung?
      • Was genau passiert, wenn sich zwei Galaxien zu nahe kommen?
      • Was sind „Gezeitenschweife“ und wie entstehen sie?
    • Wie führt eine Kollision direkt zur Entstehung einer irregulären Galaxie?
      • Was hat es mit den „Starbursts“ in kollidierenden Galaxien auf sich?
    • Sind Kollisionen der einzige Weg, wie irreguläre Galaxien entstehen?
      • Die Rolle der „Zwerggalaxien“: Klein, aber oho?
      • Ein Blick zurück: Waren Galaxien im frühen Universum anders?
    • Können wir diese kosmischen Karambolagen live beobachten?
      • Berühmte Beispiele: Wo am Himmel tobt das Chaos?
    • Wie helfen Computersimulationen, die Entstehung irregulärer Galaxien zu verstehen?
    • Was ist die Zukunft einer irregulären Galaxie? Bleiben sie für immer so?
      • Der „Merger“: Wenn aus zwei Galaxien eine wird
      • Welcher Galaxientyp entsteht nach all dem Chaos?
    • Steht unserer Milchstraße auch eine solche Kollision bevor?
    • Häufig gestellte Fragen
      • Was sind irreguläre Galaxien und wie unterscheiden sie sich von Spiral- und elliptischen Galaxien?
      • Wie entstehen irreguläre Galaxien hauptsächlich?
      • Was sind Gezeitenschweife und wie entstehen sie?

    Wichtige Erkenntnisse (Key Takeaways)

    • Definition: Irreguläre Galaxien (astronomischer Typ „Irr“) sind Sternensysteme, die weder eine Spiral- noch eine elliptische Grundstruktur aufweisen. Sie sind oft extrem reich an Gas und Staub, den Bausteinen für neue Sterne.
    • Hauptursache Kollision: Die häufigste und mit Abstand dramatischste Ursache für die Entstehung von großen, chaotischen irregulären Galaxien (Typ Irr-II) ist die gravitative Wechselwirkung – also die Kollision oder Beinahe-Kollision – zwischen zwei oder mehr Galaxien.
    • Die Waffe: Gezeitenkräfte: Wenn sich Galaxien nahe kommen, verzerren gewaltige Gezeitenkräfte ihre Strukturen. Diese Kräfte reißen ganze Ströme von Sternen und Gas aus den Galaxien heraus und zerstören die eleganten Spiralen.
    • Folge: Starbursts: Galaxienkollisionen wirken wie ein gigantischer Kompressor. Sie quetschen riesige interstellare Gaswolken zusammen und lösen dadurch extreme, fast schon explosive Phasen der Sternentstehung aus. Man nennt dies „Starbursts“, die das Erscheinungsbild der Galaxie völlig dominieren.
    • Nicht nur Kollisionen: Es gibt einen zweiten Typ. Kleinere „Zwerg-irreguläre Galaxien“ (Typ Irr-I) sind oft von Natur aus unstrukturiert. Ihnen fehlte möglicherweise von Anfang an die Masse oder der Drehimpuls, um eine geordnete Scheibe zu bilden.
    • Ein Übergangszustand: Eine große irreguläre Galaxie ist oft nur ein temporärer Zustand, ein kosmisches Schlachtfeld. Nach Milliarden von Jahren beruhigt sich das Chaos. Die kollidierenden Galaxien verschmelzen meist zu einer einzigen, neuen und riesigen elliptischen Galaxie.

    Was genau ist eine „irreguläre Galaxie“ eigentlich?

    Werfen wir einen Blick auf die „Hubble-Sequenz“. Das ist im Grunde das Ordnungssystem, das Astronomen nutzen, um den galaktischen Zoo zu katalogisieren. Auf der einen Seite haben wir die eleganten, strukturlosen Ellipsen (Typ E). Auf der anderen Seite die majestätischen Spiralen (Typ S), wie unsere Milchstraße. Und dann?

    Dann gibt es den Rest. Den „Sonstiges“-Ordner.

    Irreguläre Galaxien sind exakt das, wonach sie klingen: unregelmäßig. Sie passen in keine der sauberen Kategorien von Edwin Hubble. Sie haben keinen definierten zentralen Kern (einen „Bulge“), keine anmutig geschwungenen Spiralarme und keine glatte, symmetrische Form. Stattdessen sind sie oft klumpig, verzerrt, asymmetrisch und sehen aus wie ein kosmisches Rührei oder ein Farbspritzer an der Leinwand des Alls.

    Aber dieses chaotische Aussehen täuscht. Es ist kein Zeichen von Verfall, sondern oft ein Zeichen von extremer Aktivität. Im krassen Gegensatz zu vielen „ruhigen“ elliptischen Galaxien, in denen die Sternentstehung seit Milliarden von Jahren fast zum Erliegen gekommen ist, strotzen irreguläre Galaxien oft nur so vor jungem Leben.

    Sie sind typischerweise extrem reich an interstellarem Gas und Staub, den unverzichtbaren Rohstoffen für neue Sterne. Dieses Gas wird durch turbulente Prozesse aufgewühlt, verdichtet und zum Kollabieren gebracht. Das Ergebnis sind unzählige intensiv leuchtende, blaue Regionen (sogenannte HII-Regionen), in denen massenhaft heiße, junge Sterne geboren werden. Eine irreguläre Galaxie ist oft lauter, heller und aktiver als ihre geordneten Pendants.

    Gibt es denn verschiedene Arten von „irregulär“?

    Ja, Astronomen wären keine Astronomen, wenn sie nicht versuchen würden, selbst das Chaos zu kategorisieren. Um ein wenig Ordnung in die Unordnung zu bringen, unterteilt man sie grob in zwei Hauptkategorien.

    Die erste Kategorie ist Irr-I (Irregulär Typ 1). Diese Galaxien sind zwar chaotisch, zeigen aber zumindest noch Ansätze von Struktur. Manchmal kann man Fragmente von Spiralarmen erahnen oder hellere Knoten aus Sternhaufen erkennen. Viele von ihnen sind sogenannte „Zwerggalaxien“, die von vornherein klein und massearm sind. Ein berühmtes Beispiel direkt vor unserer kosmischen Haustür sind die Magellanschen Wolken, die unsere Milchstraße als Satelliten umkreisen. Am Nachthimmel der Südhalbkugel sehen sie aus wie zwei zerrissene Wolkenfetzen.

    Die zweite Kategorie ist Irr-II (Irregulär Typ 2). Das ist das wahre, unverfälschte Chaos. Diese Galaxien sind völlig strukturlos, oft brutal verstümmelt und zerrissen. Ihr Aussehen ist so chaotisch, dass absolut keine zugrundeliegende Symmetrie oder Struktur mehr erkennbar ist. Es ist ein kosmischer Trümmerhaufen. Und genau hier, bei den Irr-II-Galaxien, finden wir die dramatischste Geschichte – die Entstehung irregulärer Galaxien durch die gewaltigsten Kräfte im Universum nach dem Urknall: eine Galaxienkollision.

    Warum sind nicht alle Galaxien geordnete Spiralen oder Ellipsen?

    Diese Frage trifft den Kern der Galaxienentwicklung. In einem „perfekten“ Universum, einem idealisierten Laborexperiment, würde sich vielleicht jede riesige Gaswolke nach dem Urknall ungestört zu einer rotierenden Scheibe (einer Spirale) oder einem kugelförmigen Schwarm (einer Ellipse) zusammenziehen. Und dann würde sie für immer so bleiben.

    Aber unser Universum ist nicht perfekt.

    Es ist kein steriles Labor. Es ist nicht statisch. Galaxien sind keine isolierten Inseln, die für immer in ihrer Ecke des Ozeans treiben. Sie wurden in der Frühzeit des Universums in Gruppen und Haufen geboren, oft dicht beieinander. Und über die folgenden Milliarden von Jahren hinweg zieht das unerbittlichste Gesetz des Kosmos an ihnen: die Schwerkraft.

    Galaxien bewegen sich. Sie umkreisen gemeinsame Massenzentren, sie tanzen umeinander, und manchmal, ja, manchmal kommen sie sich einfach zu nahe. Der Raum ist zwar unvorstellbar groß, aber in kosmischen Zeiträumen – über Äonen hinweg – sind Zusammenstöße nicht nur möglich, sondern statistisch unvermeidlich. Besonders in dichten Galaxienhaufen herrscht ein reger kosmischer „Berufsverkehr“.

    Wenn nun zwei oder mehr dieser gigantischen Sternensysteme, jedes Milliarden oder Billionen Mal schwerer als unsere Sonne, auf Kollisionskurs geraten, werden alle Regeln der geordneten Entwicklung über den Haufen geworfen. Die Schwerkraft, die sanfte Kraft, die sie einst geformt hat, wird nun zu einer brutalen Waffe, die sie zerfetzt.

    Galaxienkollisionen: Ein kosmisches Ballett der Zerstörung?

    Das Wort „Kollision“ ist hier allerdings ein wenig irreführend. Man darf sich das auf keinen Fall wie einen Autounfall auf der Autobahn vorstellen, bei dem Blech auf Blech knallt und Trümmer fliegen.

    Ein fundamentaler Fakt: Galaxien bestehen zum allergrößten Teil aus leerem Raum.

    Die Sterne selbst sind winzige, Stecknadelkopf-große Punkte in einem unermesslichen Ozean der Leere. Der Abstand zwischen ihnen ist gigantisch. Wenn zwei Galaxien wie die Milchstraße kollidieren, ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei einzelne Sterne direkt zusammenstoßen, praktisch null. Es ist statistisch ausgeschlossen. Die Sterne fliegen einfach durcheinander hindurch, wie zwei gigantische Geisterschwärme, die sich durchdringen.

    Was also „kollidiert“ dann? Was richtet all den Schaden an? Es sind zwei Dinge:

    1. Die riesigen Wolken aus Gas und Staub: Im Gegensatz zu den Sternen sind die interstellaren Gaswolken riesig, diffus und ausgedehnt. Wenn sie aufeinandertreffen, ist das kein „Durchdringen“. Es ist ein frontaler Zusammenstoß. Sie prallen mit Überschallgeschwindigkeit aufeinander, erzeugen Schockwellen und heizen sich auf.
    2. Die Schwerkraftfelder selbst: Das ist der eigentliche Motor der Zerstörung. Jede Galaxie ist ein gigantisches Schwerkraftfeld. Wenn sich diese Felder überlagern und durchdringen, beginnt ein gewaltiges, gravitatives Ringen.

    Es ist also weniger ein Aufprall als ein kosmisches Ballett, ein langsamer Tanz der Gezeitenkräfte, der sich über Hunderte von Millionen Jahren hinzieht.

    Was genau passiert, wenn sich zwei Galaxien zu nahe kommen?

    Lange bevor sich die leuchtenden „Kerne“ der Galaxien auch nur berühren, beginnt der Tanz. Die Schwerkraft der einen Galaxie zerrt an der anderen. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – sie zerrt nicht gleichmäßig.

    Die Schwerkraft zieht am nächstgelegenen Teil der anderen Galaxie (dem „Vorderteil“) deutlich stärker als am entferntesten Teil (dem „Hinterteil“).

    Diese Differenz in der Anziehungskraft ist es, was wir „Gezeitenkräfte“ (Tidal Forces) nennen. Es sind exakt dieselben Kräfte, die auf der Erde Ebbe und Flut verursachen, weil der Mond an der uns zugewandten Seite des Ozeans stärker zieht als an der abgewandten. Nur sind die Kräfte hier in einem unvorstellbar größeren Maßstab am Werk.

    Diese kosmischen Gezeitenkräfte beginnen, die Galaxien wie ein Stück Kaugummi zu dehnen, zu verzerren und zu verformen. Wenn eine empfindliche Spiralgalaxie in dieses Kraftfeld gerät, werden ihre wunderschönen, geordneten Arme verbogen, verdreht und in die Länge gezogen. Die saubere, flache Scheibe beginnt zu „wabern“ und verliert jede Symmetrie.

    Was sind „Gezeitenschweife“ und wie entstehen sie?

    Das dramatischste und sichtbarste Ergebnis dieser Gezeitenkräfte sind die sogenannten „Gezeitenschweife“ (Tidal Tails).

    Während die beiden Galaxien umeinander kreisen und sich vielleicht sogar schon zum ersten Mal durchdrungen haben, wirkt die Schwerkraft wie eine gigantische Schleuder. Sie erfasst das Material – Sterne, Gas und Staub – aus den äußeren, schwach gebundenen Bereichen der Galaxien und reißt es heraus. Dieses Material wird in lange, dünne Ströme geschleudert, die sich weit ins intergalaktische All hinaus erstrecken.

    Diese Gezeitenschweife können sich über Hunderttausende von Lichtjahren erstrecken, viel länger als die ursprünglichen Galaxien selbst. Sie leuchten oft gespenstisch durch die Sterne, die in ihnen gefangen sind.

    Sie sind das unverkennbare Markenzeichen, die „Signatur“ einer laufenden oder kürzlich stattgefundenen Kollision. Sie sind der „rauchende Colt“, der uns Astronomen unmissverständlich zeigt: Hier findet gerade die Entstehung einer irregulären Galaxie statt. Die berühmten „Antennen-Galaxien“ (NGC 4038/4039) sind das absolute Paradebeispiel für dieses Phänomen.

    Wie führt eine Kollision direkt zur Entstehung einer irregulären Galaxie?

    Hier kommen wir zum eigentlichen Kernprozess der Entstehung einer Irr-II-Galaxie. Der Prozess ist ein langsames, aber unaufhaltsames Zerreißen der alten Ordnung. Es ist ein mehrstufiger Vorgang.

    Stellen Sie sich unsere beiden Spiralgalaxien vor, die sich nähern.

    Beim ersten nahen Vorbeiflug, der selbst Millionen Jahre dauern kann, werden ihre Scheiben durch die eben beschriebenen Gezeitenkräfte massiv gestört. Die eben noch klaren Spiralarme werden aufgelöst und in die langen Gezeitenschweife ausgezogen. Aber es passiert noch etwas viel Fundamentaleres: Die Sterne, die einst auf geordneten, fast perfekten kreisförmigen Bahnen um das Zentrum liefen, werden aus diesen Bahnen gerissen. Sie werden auf völlig neue, chaotische, langgestreckte oder stark geneigte Bahnen geworfen.

    Die innere Struktur der Galaxie bricht zusammen.

    Die Galaxie verliert ihre flache, dünne Scheibenform. Sie bläht sich auf, wird dreidimensionaler, klumpiger und völlig asymmetrisch. Sie ist jetzt, per Definition, „irregulär“. Sie ist ein Schlachtfeld der Schwerkraft, ein Durcheinander von Sternenströmen, verzerrten Gaswolken und Sternhaufen, die in alle Richtungen geworfen wurden. Dieser Zustand des totalen Chaos kann Hunderte von Millionen Jahre andauern, während die beiden Galaxienkerne sich durch die dynamische Reibung langsam verlangsamen und beginnen, aufeinander zuzuspiralen.

    Was hat es mit den „Starbursts“ in kollidierenden Galaxien auf sich?

    Dieses gravitative Chaos hat noch eine weitere, spektakuläre Konsequenz. Erinnern wir uns an das Gas. Im Gegensatz zu den Sternen kollidieren die riesigen interstellaren Gaswolken, die Millionen von Sonnenmassen an Material enthalten können, sehr wohl direkt miteinander.

    Wenn diese Wolken mit Geschwindigkeiten von Hunderten von Kilometern pro Sekunde aufeinanderprallen, passiert dasselbe wie beim Zusammendrücken eines nassen Schwamms: Das Material wird extrem verdichtet.

    Diese plötzliche, massive Kompression von Gas ist der ultimative Auslöser für Sternentstehung. Überall in den kollidierenden Galaxien, besonders dort, wo die Schockwellen aufeinandertreffen, kollabieren diese verdichteten Wolken unter ihrer eigenen Schwerkraft. Sie zünden ein kosmisches Feuerwerk der Sterngeburt. Diesen Prozess nennt man einen „Starburst“.

    Und „Feuerwerk“ ist keine Übertreibung. Es werden nicht nur ein paar Sterne geboren, sondern Millionen, und das in sehr kurzer Zeit. Die Rate der Sternentstehung kann Hunderte oder sogar Tausende Male höher sein als in einer ruhigen Galaxie wie unserer Milchstraße.

    Die irreguläre Galaxie leuchtet plötzlich unnatürlich hell auf, dominiert vom gleißend blauen Licht unzähliger junger, massereicher O- und B-Sterne. Diese Sterne sind so heiß und massiv, dass sie nur wenige Millionen Jahre leben, bevor sie als Supernovae explodieren. Diese intensive Aktivität, kombiniert mit den ständigen Supernova-Explosionen, trägt zusätzlich zum chaotischen, irregulären Erscheinungsbild bei und heizt das verbliebene Gas weiter auf.

    Sind Kollisionen der einzige Weg, wie irreguläre Galaxien entstehen?

    Diese Frage ist wichtig, denn die Antwort lautet klar und deutlich: Nein.

    Während die spektakulärsten, größten und chaotischsten (die Irr-II-Galaxien) fast immer das Ergebnis von Kollisionen sind, gibt es ja auch die bereits erwähnten Irr-I-Galaxien. Das sind oft, aber nicht immer, Zwerggalaxien.

    Ihre Entstehungsgeschichte ist oft subtiler und weniger dramatisch.

    Die Rolle der „Zwerggalaxien“: Klein, aber oho?

    Viele Zwerg-irreguläre Galaxien (kurz dIrr) sind möglicherweise schon immer irregulär gewesen. Sie sind tatsächlich die häufigste Galaxienart im gesamten Universum, aber wir sehen sie oft nicht, weil sie so klein und leuchtschwach sind. Sie sind die „stille Mehrheit“.

    Eine führende Theorie besagt, dass diese Galaxien einfach nicht genug Masse oder Eigendrehimpuls (Spin) hatten, um sich nach ihrer Entstehung im frühen Universum zu einer stabilen, rotierenden Scheibe abzuflachen. Sie blieben als das, was sie waren: eine lockere, unstrukturierte Ansammlung von Sternen und Gas.

    Bei diesen kleinen Galaxien können auch interne Prozesse das Chaos aufrechterhalten, ganz ohne einen äußeren Störenfried. Wenn in einer Ecke einer Zwerggalaxie eine Region mit Sternentstehung losbricht, können die geballten Supernova-Explosionen der massereichen Sterne stark genug sein, um das Gas wie ein kosmischer Blasebalg aus der Galaxie hinauszublasen.

    Diese „Superwinde“ durchwühlen die gesamte Galaxie, verhindern, dass sich das Gas absetzen und eine geordnete Scheibe bilden kann, und lösen vielleicht an anderer Stelle neue, zufällige Sternentstehung aus. Diesen Prozess nennt man „stochastische Sternentstehung“ – zufällige, unkoordinierte Ausbrüche, die die Galaxie fleckig und unregelmäßig aussehen lassen.

    Natürlich sind auch sie nicht immun gegen Schwerkraft. Unsere eigenen Nachbarn, die Magellanschen Wolken, sind solche Zwerg-irreguläre Galaxien. Ihr unregelmäßiges Aussehen ist eine Kombination aus ihren internen Prozessen und den gewaltigen Gezeitenkräften unserer eigenen, viel größeren Milchstraße, die an ihnen zerrt.

    Ein Blick zurück: Waren Galaxien im frühen Universum anders?

    Absolut. Wenn wir mit modernen Instrumenten wie dem James Webb Space Telescope (JWST) Milliarden von Lichtjahren in die Ferne – und damit Milliarden von Jahren in die Vergangenheit – blicken, sehen wir ein völlig anderes Universum.

    Das frühe Universum, nur ein oder zwei Milliarden Jahre nach dem Urknall, war viel kleiner, dichter und unendlich viel chaotischer als heute.

    Die Galaxien, die sich damals bildeten, waren oft klein, klumpig, gasreich und alles andere als geordnet. „Irregulär“ war damals der Normalzustand. Kollisionen und Verschmelzungen waren nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Sie waren an der Tagesordnung. Astronomen sprechen vom „hierarchischen Modell“ der Galaxienentstehung: Kleine, irreguläre Klumpen stießen zusammen, verschmolzen und bauten so nach und nach, Fusion für Fusion, die großen, strukturierten Spiral- und elliptischen Galaxien auf, die wir heute sehen.

    Manche der heutigen Zwerg-irregulären Galaxien könnten also einfach „fossile Überbleibsel“ dieser ursprünglichen, chaotischen Bausteine sein. Sie sind die, die es irgendwie geschafft haben, den großen Fusionswellen zu entkommen und bis heute relativ unverändert zu überleben.

    Können wir diese kosmischen Karambolagen live beobachten?

    Nicht „live“ im Sinne eines Films. Diese Prozesse dauern, wie gesagt, Hunderte von Millionen Jahren. Der Vorbeiflug zweier Galaxien dauert länger als die gesamte Ära der Dinosaurier auf der Erde.

    Aber wir können etwas Besseres tun: Wir können Momentaufnahmen in absolut jeder einzelnen Phase dieses Prozesses machen. Der Himmel ist voll von ihnen.

    Teleskope wie das Hubble-Weltraumteleskop haben uns in den letzten Jahrzehnten einen wahren Zoo von atemberaubenden Bildern dieser kosmischen Unfälle geliefert. Wir sehen Galaxien in jeder erdenklichen Phase der Interaktion: von der ersten zögerlichen Annäherung über die dramatische Phase der Gezeitenschweife bis hin zur endgültigen Verschmelzung und dem daraus resultierenden Chaos.

    Hier kommt die „Multi-Wellenlängen-Astronomie“ ins Spiel.

    • Im sichtbaren Licht (wie Hubble) sehen wir die Sterne, die blauen Starburst-Regionen und die eleganten Gezeitenschweife.
    • Im Infrarotlicht (wie die Teleskope Spitzer und jetzt JWST) können wir durch die dichten Staubwolken blicken, die bei einem Starburst entstehen. Wir schauen direkt in die „Geburtsstätten“ der Sterne und messen die wahre Energie, die dort freigesetzt wird.
    • Im Röntgenlicht (wie das Chandra-Teleskop) sehen wir das Millionen Grad heiße Gas, das durch die Schockwellen der Kollision erhitzt wurde, sowie die supermassereichen Schwarzen Löcher in den Zentren, die durch das einströmende Gas „gefüttert“ werden und aufleuchten.
    • Im Radiobereich (wie das ALMA-Teleskop) kartieren wir das kalte molekulare Gas – den eigentlichen Treibstoff für zukünftige Sterne.

    Indem wir all diese Bilder kombinieren, erhalten wir ein unglaublich detailliertes forensisches Bild des gesamten Kollisionsprozesses.

    Berühmte Beispiele: Wo am Himmel tobt das Chaos?

    Dank dieser Teleskope haben wir eine „Top-Liste“ der berühmtesten irregulären Galaxien, die durch Kollisionen entstanden sind oder gerade entstehen:

    • Die Antennen-Galaxien (NGC 4038/4039): Das absolute Paradebeispiel. Zwei Spiralgalaxien, die vor etwa 600 Millionen Jahren begannen zu kollidieren. Ihre langen, dünnen Gezeitenschweife gaben ihnen den Namen. Sie sind ein Lehrbuchbeispiel für einen massiven, galaxienweiten Starburst.
    • Die Zigarrengalaxie (M82): Sie ist das Musterbeispiel einer Starburst-Galaxie. Ihre irreguläre, zerfetzte Form verdankt sie einer nahen Begegnung mit ihrer großen Nachbarin, der Spiralgalaxie M81, vor etwa 200 Millionen Jahren. Aus ihrem Zentrum schießt ein gewaltiger „Superwind“ aus ionisiertem Wasserstoff, angetrieben von Tausenden Supernovae, weit ins All hinaus.
    • Das Wagenrad-Galaxie (Cartwheel Galaxy): Ein seltener, aber spektakulärer Spezialfall. Hier ist eine kleine Galaxie frontal durch das Zentrum einer großen Spiralgalaxie geschossen, wie eine Kugel durch ein Ziel. Die Kollision erzeugte eine ringförmige Schockwelle, die wie eine Welle im Teich nach außen lief und einen spektakulären, leuchtenden Ring aus Sternentstehung zündete.
    • Stephans Quintett: Eine faszinierende, dichte Gruppe von fünf Galaxien. Vier von ihnen sind in einem langsamen, aber extrem komplexen Gravitationstanz gefangen. Wir sehen hier auf engstem Raum Gezeitenschweife, verzerrte Formen und Starbursts – ein echtes kosmisches Labor für Galaxieninteraktionen.

    Wie helfen Computersimulationen, die Entstehung irregulärer Galaxien zu verstehen?

    Hier schließt sich der forensische Kreis. Unsere Teleskope geben uns die Schnappschüsse, die „Tatortfotos“. Aber wie verbinden wir die Punkte? Wie können wir sicher sein, dass die Form der Antennen-Galaxien wirklich das Ergebnis eines Zusammenstoßes von zwei Spiralgalaxien ist, die aus einem bestimmten Winkel kamen?

    Die Antwort liegt in Supercomputern.

    Astronomen können die Gesetze der Physik – Schwerkraft, die Physik der Gase (Hydrodynamik), die Regeln der Sternentstehung und sogar die unsichtbare Dunkle Materie – in komplexe Simulationsprogramme eingeben. Sie können zwei (oder mehr) virtuelle Spiralgalaxien auf ihren Computern „erschaffen“. Sie geben ihnen eine Masse, einen Gasanteil, einen bestimmten Drehimpuls und setzen sie auf einen Kollisionskurs. Sie können die Geschwindigkeit, den Winkel des Zusammenstoßes und den Abstand des ersten Vorbeiflugs exakt variieren.

    Dann drücken sie auf „Start“ und beobachten, was über Hunderte von Millionen oder Milliarden virtueller Jahre passiert.

    Die Ergebnisse sind atemberaubend und bestätigen unsere Theorien auf Punkt und Komma. Die Simulationen erzeugen die Gezeitenschweife. Sie erzeugen die Kompression des Gases und die ausgelösten Starbursts. Sie erzeugen die Zerstörung der Spiralstruktur und die Entstehung einer chaotischen, irregulären Galaxie. Forscher können die Simulationen so lange anpassen, bis das Ergebnis im Computer fast exakt so aussieht wie das Bild, das Hubble von den Antennen-Galaxien gemacht hat. So können sie die gesamte Kollision „rückwärtslaufen“ lassen und die Geschichte des Zusammenstoßes rekonstruieren.

    Was ist die Zukunft einer irregulären Galaxie? Bleiben sie für immer so?

    Das Chaos ist nicht das Ende der Geschichte. Es ist nicht der Endzustand.

    Die Entstehung irregulärer Galaxien durch eine Kollision ist oft nur eine dramatische, fiebrige Übergangsphase. Die Schwerkraft, die das Chaos angerichtet hat, arbeitet unermüdlich weiter daran, eine neue Ordnung zu schaffen. Diese irreguläre Phase mag Hunderte von Millionen oder sogar eine Milliarde Jahre andauern, aber irgendwann ist der Tanz vorbei.

    Der „Merger“: Wenn aus zwei Galaxien eine wird

    Nachdem die beiden Galaxien sich mehrfach durchdrungen haben, verlieren sie durch die „dynamische Reibung“ (eine Art gravitative Bremse) an Energie und Geschwindigkeit. Ihre Kerne – die die massereichsten Teile des Systems sind und oft supermassereiche Schwarze Löcher beherbergen – beginnen, sich unaufhaltsam aufeinander zuzubewegen. Sie spiralen aufeinander zu.

    Am Ende dieses langen Prozesses steht der „Merger“ – die endgültige Verschmelzung.

    Die beiden Galaxienkerne vereinigen sich. Auch ihre supermassereichen Schwarzen Löcher werden verschmelzen und dabei gewaltige Gravitationswellen aussenden. Das gesamte Sternen-, Gas- und Dunkle-Materie-System der beiden Ursprungsgalaxien bildet nun eine einzige, neue, größere Galaxie. Die Spuren der einzelnen Ursprungsgalaxien sind verwischt.

    Welcher Galaxientyp entsteht nach all dem Chaos?

    Das ist vielleicht die faszinierendste Erkenntnis der modernen Astrophysik: Wenn zwei große, gasreiche Spiralgalaxien (so wie unsere Milchstraße und die Andromeda-Galaxie) kollidieren und verschmelzen, ist das Endprodukt fast nie eine neue, noch größere Spiralgalaxie.

    Der Grund? Die Kollision hat die geordneten, flachen, kreisförmigen Bahnen aller Sterne komplett durcheinandergewürfelt und randomisiert. Die Sterne bewegen sich nun auf zufälligen, geneigten, oft stark elliptischen Bahnen in einem großen, kugelförmigen oder football-artigen Schwarm. Das sieht nicht mehr aus wie eine Scheibe. Es sieht aus wie ein Bienenstock.

    Gleichzeitig wurde das meiste Gas entweder im zentralen Starburst „verbraucht“ (in Sterne umgewandelt) oder durch die Energie der Tausenden Supernovae komplett aus dem System hinausgeblasen.

    Das Ergebnis ist eine riesige elliptische Galaxie.

    Diese neuen Galaxien sind massiv, aber oft „rot und tot“. Sie haben ihr Gas verbraucht und bilden kaum noch neue Sterne. Sie sind die ruhigen, geordneten, aber auch etwas langweiligen „Ruheständler“ des Universums. Der wilde, chaotische, irreguläre Starburst war ihre stürmische Jugend. Die Entstehung irregulärer Galaxien ist also ein entscheidender Schritt bei der Entstehung der größten Galaxien im gesamten Universum.

    Steht unserer Milchstraße auch eine solche Kollision bevor?

    Diese ganze Geschichte ist nicht nur etwas, das „da draußen“ im fernen Kosmos passiert. Sie ist unsere eigene, unausweichliche Zukunft.

    Unsere nächste große Nachbargalaxie, die Andromeda-Galaxie (M31), ist eine riesige Spirale, sogar noch etwas größer als unsere Milchstraße. Und präzise Messungen ihrer Bewegung haben bestätigt: Sie bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von über 400.000 Kilometern pro Stunde direkt auf uns zu. Die Schwerkraft zieht sie unaufhaltsam heran. Eine Kollision ist unvermeidlich.

    Keine Sorge, wir haben noch Zeit. In etwa 4,5 Milliarden Jahren wird der große Tanz beginnen.

    Andromeda und die Milchstraße werden sich begegnen. Unsere beiden Galaxien werden sich durchdringen, ihre Gezeitenkräfte werden sie zerreißen und gigantische Gezeitenschweife bilden, die den halben Himmel umspannen. Der Himmel von einer zukünftigen Erde aus (falls es sie und uns dann noch gibt) wird ein spektakulärer, furchterregender Anblick sein. Keine geordnete Milchstraße mehr, sondern eine riesige, zerrissene, irreguläre Galaxie, die den gesamten Himmel erfüllt. Ein gewaltiger Starburst wird die Nacht mit dem blauen Licht neuer Sterne erhellen. Unsere eigene Sonne wird wahrscheinlich auf eine neue, viel weitere und chaotischere Bahn geschleudert, aber wohl unbeschadet bleiben.

    Über weitere Milliarden von Jahren werden sich die beiden Kerne annähern und schließlich verschmelzen. Das Endprodukt dieses kosmischen Ereignisses wird eine neue, gigantische elliptische Galaxie sein, von einigen Astronomen bereits liebevoll „Milkomeda“ getauft.

    Irreguläre Galaxien sind also weit mehr als nur kosmische Kuriositäten. Sie sind keine Fehler, sondern ein fundamentaler Prozess. Die Entstehung irregulärer Galaxien ist ein offenes Fenster in die dynamische und sich ständig wandelnde Natur des Universums. Sie zeigt uns, wie Galaxien wachsen, wie sie sich verändern und wie aus brutalem Chaos eine neue, dauerhafte Ordnung entstehen kann. Sie sind ein lebender Beweis dafür, dass der Kosmos sich ständig weiterentwickelt, in einem endlosen Zyklus aus Zerstörung und Neuschpfung.

    Häufig gestellte Fragen

    Was sind irreguläre Galaxien und wie unterscheiden sie sich von Spiral- und elliptischen Galaxien?

    Irreguläre Galaxien sind Sternensysteme ohne klare Struktur oder Symmetrie, im Gegensatz zu den geordneten Spiral- oder elliptischen Galaxien. Sie sind häufig klumpig, asymmetrisch und enthalten viel Gas und Staub, was sie von den ruhigen, strukturierten Galaxien unterscheidet.

    Wie entstehen irreguläre Galaxien hauptsächlich?

    Die häufigste Ursache für die Entstehung irregulärer Galaxien ist die gravitative Wechselwirkung, insbesondere Kollisionen und Beinahe-Kollisionen zwischen Galaxien, die durch Gezeitenkräfte ihre Struktur zerstören und Chaos hervorrufen.

    Was sind Gezeitenschweife und wie entstehen sie?

    Gezeitenschweife sind lange, dünne Sterne- und Gasmassenströme, die durch die Gezeitenkräfte bei Galaxienkollisionen entstehen. Sie werden in der äußeren Bereiche der Galaxien herausgerissen und können sich über Hunderttausende Lichtjahre erstrecken, als sichtbare Zeichen eines laufenden oder kürzlichen Zusammenstoßes.

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    Jurica Sinko
    Angetrieben von einer lebenslangen Faszination für die Sterne, wurde eine neue Idee geboren: die größten Fragen des Universums zu erforschen. In einer Welt, die oft vom Alltäglichen bestimmt wird, ist diese Webseite eine Einladung, den Blick wieder nach oben zu richten. Es ist ein Ort, um die Wunder des Kosmos gemeinsam zu entdecken und die Wissenschaft dahinter zu verstehen.
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